Baustellenkoordination

Grundsätzlich gilt: Das Baustellenkoordinationsgesetz gilt für alle Baustellen - egal wie klein diese sind.

Der Bauherr ist verantwortlich dafür, dass dieses auch eingehalten wird.

Was muss er aber tun, damit er sich hier nicht strafbar macht?

Hierzu gibt es abhängig von Größe und Baudauer die unterschiedlichen Anforderungen, siehe

Bauarbeitenkoordinationsgesetz_-_Merkblatt.pdf (177761)

Für ein Einfamilienhaus heißt das:

Angenommene Baudauer 10 Monate (=ca. 42 Wochen), mit jeweils ca. 3 Mann 5 Tage auf der Baustelle =

42 Wochen x 3 Mann x 5 Tage = 630 Manntage

üblicherweise werden die Arbeiten für ein Einfamilienhaus von unterschiedlichen Firmen ausgeführt.

die unterste Zeile der Tabelle ist gültig

Das heißt das Baustellenkoordinationsgesetz beginnt bereits in der Planungsphase!

Es ist vom Bauherrn sowohl ein Planungskoordinator als auch ein Baustellenkoordinator zu bestellen, ein SIGE-Plan ist anzufertigen. Eine Vorankündigung ist durchzuführen. Die Verantwortlichkeit dafür liegt beim Bauherrn.

Bei nicht Beachtung folgt ein Verwaltungsstrafverfahren, sind im Zusammenhang mit der Missachtung dieses Gesetzes Tote oder Verletzte zu beklagen oder gibt es eine öffentliche Gefährdung werden die Gerichte damit beschäftigt und das kann für den Bauherrn sehr teure Folgen haben.

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